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Schröpfen

In Schröpfgläsern wird Luft mittels einer Flamme erwärmt. Nun werden die Gläser blitzschnell auf die Haut gesetzt. Die sich abkühlende Luft erzeugt ein Vakuum in den Gläsern, die Haut wird angesaugt. Die Sogwirkung fördert die Durchblutung und den Energiefluss des lokalen Gewebes und indirekt via Nervenbahnen des mit dieser Hautregion verbundenen Organes. Blockaden lösen sich sowohl auf der Körper- wie auch auf der Geist-Ebene. Begleitend bewirkt der Sog im regionalen Gewebe einen Blut- und Lymphaustritt aus den Gefässen. Die bläulichen Hautverfärbungen, bedingt durch die kleinen Blutaustritte, sind innerhalb von einer Woche oder weniger wieder verschwunden. Der Gewebe­stoffwechsel wird angekurbelt und die Immun­abwehr aktiviert, dadurch wirkt Schröpfen ent­zündungs­hemmend. Wird vor dem Aufsetzen der Schröpfgläser die Haut mit einer Kosmetik- Nadel angeritzt, können zusätzlich Hitze und Toxine aus dem Körper ausgeleitet werden.